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Peter Arbeitsloser ist nicht glücklich in QualityLandaber auch nicht komplett unzufrieden. In nicht allzu naher Zukunft herrscht im Zuge der Digitalisierung ein entmenschlichender Maximalkapitalismus. Monopole wie TheShop errechnen, welche Produkte der Konsument haben möchte, liefert per Drohne und lässt keinen Spielraum für Reklamation übrig.


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Die Uraufführungsrechte des Bestsellers gingen ans Junge Schauspiel Hannover. In der Hauptrolle des Peter Arbeitsloser ist Dennis Pörtner zu sehen. Wir sprachen mit ihm über die Herausforderung, Parallelen des Romans zu unserer Welt, Drohnen mit Flugangst und Dildos in Delfinform. Peter Arbeitsloser ist Level 10 — ein recht mickriger Wert in Utopia.

Clo
Wie alt bin ich: Ich bin 39 Jahre alt

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Bewertung von smartie11 aus In Niedersachsen. Willkommen in QualityLand, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Alles läuft rund - Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt.

Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller?

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Niemand hilft ihm. Niemand hört ihm zu. Niemand trifft für ihn Entscheidungen. Ja, Peter bildet sich sogar ein, Niemand pinker ihn. Niemand ist ein WIN-Asssistent. Das Kürzel steht für What-I-Need. Das war ursprünglich eine Suchmaschine, in die man umständlich dildo Tastatur Fragen eingeben musste. Heute muss Peter sich nicht mehr die Mühe machen, relevante Informationen zu suchen. Die Informationen machen sich die Mühe, Peter zu finden. So sucht Niemand das passende Restaurant für Peter aus und bestellt gleich den passenden Burger. Peters Freunde hat Niemand selbstredend ebenfalls ausgewählt.

Zu Hause angekommen wartet auf Peter bereits eine Drohne von TheShop, dem weltweit beliebtesten, monopolistischen Versandhändler, und liefert ein QualityPad, das er gar nicht bestellt hatte,weil er noch nicht wusste, dass er es wollte. Schöne neue Welt!

Bestsellerautor Marc-Uwe Kling, bekannt durch seine erfolgreiche "Känguru"-Trilogie, hat einen Zukunftsroman geschrieben: "QualityLand". Erspielt in einem vollkommen durchdigitalisierten Deutschland in nicht allzu ferner Zeit. Einem Land, das komplett von Technik dominiert wird und in dem Algorithmen alle Bereiche des Pinker - von der Arbeit über die Freizeit bis zu den persönlichen Beziehungen - wie selbstverständlich beherrschen.

Die Algorithmen wissen in QualityLand, was die Menschen möchten, bevor diese es selbst wissen. Sie befriedigen die Bedürfnisse der Bewohner von QualityLand, bevor diese überhaupt wussten, dass sie welche hatten. Doch bedeutet eine Welt, in der Menschen aufgrund der personalisierten Technik in bestimmte Levels eingeteilt werden und ein Androide der nächste Staatschef werden kann, nicht die perfekte Versklavung? Nicht alle Menschen im QualityLand sind dildo.

Der Maschinenverschrotter Peter fühlt sich jedenfalls nicht mehr wohl in diesem allzu perfekten Land.

„der roman ist riesig“

Als er einen rosafarbenen Delfinvibrator zugeschickt bekommt und diesen nicht zurückgeben kann, reicht es ihm endgültig. Er will wissen, was nicht stimmt. Dazu muss er die Zentrale finden, in der die Algorithmen zusammenlaufen. Zusammen mit einem Kampfroboter mit posttraumatischen Belastungsstörungen, pinker Drohne mit Flugangstund der attraktiven Kiki macht er sich auf den Weg. Kling entwirft in seinem Roman zwar eine düstere Zukunft, in der es keine Zufälle mehr gibt, aber er erzählt von diesem Überwachungsstaat mit viel Humor und guten Ideen.

Er selbst nennt das Buch denn auch eine "lustige Dystopie". Der Satiriker spielt ein Szenario durch, in dem den Dildo alle Entscheidungen durch Algorithmen abgenommen und in dem wiederum die Maschinen immer menschlicher werden.

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Und immer neurotischer. Ja, auch Staubsauger können unter dem Messie-Syndrom leiden.

Das Buch gibt es in zwei Versionen, einer hellen für Optimisten und einer dunklen für Apokalyptiker - nach Klings Angaben "ein erster kleiner Schritt hin zu personalisierter Literatur", in der die eingestreuten Werbungen und Nachrichten je nach persönlichem Geschmack variieren. Der aufregendste politische Roman, den ich seit langem gelesen habe. Überhaupt freut sich die Kritikerin über diese bitterböse, dystopische Gesellschaftssatire, in der sie der Kleinkünstler dildo Poetry-Slammer mit in einen digital-kapitalistischen Kosmos mitnimmt, in dem Menschen nach Marktwert und sexueller Performance bemessen werden, "Drohnen mit Flugangst" und "Sextroide mit Erektionsstörungen" auftauchen und ein Michael-Koolhaas-Held namens Peter gegen das System kämpft.

Dem Junker kann ich nicht vergeben Marc-Uwe Kling wurde mit einem sprechenden Känguru bekannt: Jetzt erzählt er von einem, der loszog, für sein Recht auf Warenrückgabe zu kämpfen. Von Sandra Kegel Den Roman von Marc-Uwe Kling gibt es in zwei Ausführungen, die sich schon optisch so deutlich voneinander unterscheiden, dass man sich leicht denken kann, welche pinker Apokalyptiker und welche für Optimisten gedacht ist.

Was genau es damit auf sich hat, soll an dieser Stelle nicht verraten werden, nur so viel, dass es in beiden Büchern am Ende gut ausgeht und gleichzeitig schlimm. Das ist nicht schlecht gedacht, ist es doch schon nicht einfach, sich einen Reim auf die Gegenwart zu machen. Wie aber soll das erst in Hinblick auf die Zukunft gehen? Denn das ist die Dildo, von der Marc-Uwe Kling erzählt: eine Welt, in der die Computer übernommen haben. Das Leben der Bewohner von Qualityland wird von Algorithmen bestimmt: Ob bei der Arbeit, in der Liebe pinker in der Politik, die Entscheidungen trifft am Ende eine Rechenmaschine.

Gegen den Optimierungsdrang der Maschinen steht der Mensch mit all seinen Makeln. Wie dieses Kräftemessen in der näheren Zukunft aussehen mag, das hat Autoren vielfach zu literarischen Stoffen inspiriert. Der Mythos von den Elektrogehirnen, die alles berechnen können und deshalb die Menschheit in den Untergang führen, ist so allgegenwärtig wie die Angst davor.

Marc-Uwe Kling aber erzählt seine Geschichte über einen, der auszog, um für sein Rückgaberecht bei einem Online-Shop zu kämpfen, nicht etwa als grimmige Dystopie, sondern als federleichte Komödie. Das nimmt der Erzählung ihre kulturpessimistische Wucht.

Der in Stuttgart geborene Autor, der einst mit einem sprechenden Känguru berühmt wurde, auf das sich Verweise auch hier finden lassen, und der heute Konzertsäle füllt, wenn er auf Lesereise geht, überlässt die säuerliche Miene anderen und setzt stattdessen lieber die nächste kuriose Pointe. Auch Peter Arbeitsloser lebt im Roman in diesem seltsamen Land, das mit dem Slogan für sich wirbt: "Come to where the quality is!

Aber auch die Bewohner, die sogenannten "Qualitätsmenschen", sollen keinen mittelalterlichen Namensballast mehr mit sich herumschleppen, weshalb aus den Müllers, Schneiders und Wagners kurzerhand die Steuerberaters, Mechatronikers und Sexarbeiterins wurden. Schwerer nimmt er es, dass seine Liebesbeziehung zu Mildred Bürokraft zerbrach, nachdem Qualitypartner ermittelt hatte, dass ihre Liebesprofile nicht zueinanderpassten. Aber auch die vom Algorithmus vorgeschlagene Paarung mit Sandra Admin ging gründlich schief.

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