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Bilder von einer der modernsten Müllverbrennungsanlagen Deutschlands. Der Haken an der Gesichte: Die Müllverbrennungsanlage Ansbach ist nie ans Netz gegangen. Die architektonisch interessante Anlage fristet nun als LOST PLACE ihr Dasein und ist interessant für Urban Explorer.


Müllverbrennungsanlage Ansbach

Online: 5 Stunden vor

Über

Seit über 10 Jahren liegt der Bau einer Thermoselect-Anlage brach. Fertiggestellt wurde die von einem Stararchitekten entworfene Kathedrale der Abfallwirtschaft nie. Ein ähnliches Millionengrab ähnlicher Bau wurde nach wenigen Jahren geschlossen, weil er aufgrund technischer Probleme nie die angestrebte Kapazität erreichte, und sich somit nicht gerechnet hat.

Teressa
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Nie in Betrieb gegangen: Die Natur holt sich das Gelände der Müllfabrik an der Autobahn 6 zurück. ANSBACH - Die Karlsruher Richter haben den jahrelangen Rechtsstreit um die Thermoselect-Müllverbrennungsanlage bei Ansbach-Brodswinden entschieden.

Zukunft von ansbacher thermoselect-gelände weiter unklar

Offen ist aber weiterhin, was mit der Bauruine an der Autobahn 6 Nürnberg-Heilbronn geschieht. Und jede Menge Ärger. Denn schon damals war das ThermoselectFiasko vorhersehbar. Zur Pleite aus technologischer Sicht gesellten sich juristische Auseinandersetzungen, die sich über viele Jahre hinzogen.

Nun setzte der Bundesgerichtshof BGH in Karlsruhe einen Schlusspunkt unter den Rechtsstreit.

Ansbach | neue nutzung der ehemaligen müllverbrennungsanlage

Den Weg zum BGH hatte Thermoselect im Zuge einer Nichtzulassungsbeschwerde eingeschlagen. Zuvor war vom Nachdem der BGH die Nichtzulassungsbeschwerde der Schweizer aber nun verworfen hat, ist das OLG-Urteil von rechtskräftig.

Damit muss Thermoselect 13 Millionen Euro an den einstigen Auftraggeber der Anlage, die Thermische Abfallentsorgung Ansbach TAE zahlen. Die Bau-und Betreibergesellschaft TAE, an der — siehe oben — anfangs auch der Müllverband AEV beteiligt war, ist längst eine hundertprozentige Tochter des baden-württembergischen Energieriesen EnBW.

EnBW hatte sich in den er Jahren in der Stadt Karlsruhe mit Thermoselect eingelassen.

Doch mit dem neuartigen Verfahren zur Müllverbrennung in der dortigen, augenscheinlich technisch nicht ausgereiften Pilotanlage gab es massive Probleme. Deshalb verzögerte sich auch das Projekt in Ansbach. Nach vielen Streitereien stellte die Schweizer Firma die Arbeiten auf der Baustelle ein und kündigte im darauf folgenden Jahr den Vertrag mit TAE; Thermoselect und TAE verklagten sich ab dem Jahr gegenseitig.

In der Zwischenzeit verrottete die nie in Betrieb gegangene Anlage im roten Industriede an der A6. Rund um die Bauruine mit den vielen zersprungenen Glasflächen und den verrosteten Metallteilen wuchern Unkraut und Gebüsch.

Auch nach der BGH-Entscheidung zeichnet sich keine Lösung ab, was mit der Ansbacher Müllfabrik geschieht. Auch wie das etwa Konkrete Optionen könne sie noch nicht nennen, sagte EnBW-Pressesprecherin Friederike Eggstein gegenüber der Fränkischen Landeszeitung.

Die Prüfung aller Möglichkeiten stünde noch "ganz, ganz am Anfang. Zu einem Abbruch ist Thermoselect durch das nun rechtskräftige Gerichtsurteil zwar nicht verpflichtet worden. Wie viel Geld das Schweizer Unternehmen an die TAE zahlen kann, ist aber völlig offen.

Ob die Summe von 13 Millionen Euro jemals aus Locarno überwiesen wird, erscheint mehr als ungewiss: Über das Vermögen der Schweizer Firma war bereits das Konkursverfahren eröffnet worden — Thermoselect ist pleite. Keine Kommentare.

Müllverbrennungsanlage ansbach

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